Wie diese wirken
Thrombozytenaggregationshemmer verhindern die Bildung von Blutgerinnseln in Arterien. Eine Gerinnselbildung in den Arterien von Herz und Gehirn kann einen Herz- oder Schlaganfall auslösen.

Obwohl Thrombozytenaggregationshemmer häufig als Blutverdünner bezeichnet werden, lassen diese Ihr Blut nicht freier durch die Blutgefäße fließen.

Acetylsalicylsäure (Aspirin®) ist der am häufigsten verwendete Thrombozytenaggregationshemmer. Die zur Prävention von Blutgerinnseln erforderliche Dosis ist deutlich geringer als die für die Schmerzlinderung benötigte Dosis. Durch die Einnahme höherer Dosen wird keine bessere Wirkung erreicht, aber das Risiko von Nebenwirkungen erhöht. Halten Sie sich daher an die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis.

Nebenwirkungen
Bei niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (Aspirin®) treten bei den meisten Menschen keine Nebenwirkungen auf. Die Vorteile überwiegen gewöhnlich das geringe Risiko von Nebenwirkungen. Die schlimmstmöglichen Nebenwirkungen, die nur bei einem kleinen Teil der Betroffenen auftreten, sind Reizungen der Magenschleimhaut oder Blutungen und selten allergische Reaktionen.

Neuere Thrombozytenaggregationshemmer wie Clopidogrel, sollen die Magenschleimhaut weniger reizen.

Wichtige Tipps
Um das Risiko einer Magenschleimhautreizung zu senken, sollten Thrombozytenaggregationshemmer am besten zusammen mit oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Wenn Sie zur Verhinderung von Gerinnseln niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (Aspirin®) einnehmen und Schmerzmittel (z. B. gegen Kopfschmerzen) benötigen, sollten Sie am besten Paracetamol und keine höhere Dosis von Acetylsalicylsäure (Aspirin®) einnehmen.

Auch bekannt als

  • Acetylsalicylsäure
    (Gencardia®, Micropirin®, Angettes 75®, Caprin®, Nu-Seals®, Albyl®)
  • Clopidogrel
    (Plavix®)
  • Ticlopidin
    (Ticlid®)
  • Dipyridamol
    (Persantin®, Persantin Retard®), Combination products (Asasantin Retard®)

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