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Ernährungsumstellung: Salz

Für Menschen mit Herzinsuffizienz kann es wichtig sein, die aufgenommene Salzmenge zu reduzieren. Ihr Körper braucht Salz, um funktionieren zu können, allerdings nur sehr wenig, und die meisten Lebensmittel enthalten natürlicherweise Salz. Versuchen Sie also, Ihre Salzaufnahme auf nicht mehr als 2 bis 3 Gramm täglich zu begrenzen.

Warum?

Bei einer Herzinsuffizienz versucht der Körper zusätzlich Salz und Wasser zurückzuhalten, was zu einer Flüssigkeitseinlagerung im Körper führt. Diese zusätzliche Flüssigkeit bewirkt ein Anschwellen Ihrer Knöchel, Füße oder Ihres Magens sowie eine Gewichtszunahme, Stauungsinsuffizienz Ihrer Lungen und Kurzatmigkeit hervorrufen. Ihr Herz muss härter arbeiten, um das durch zusätzliche Flüssigkeit angereicherte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen.

Salz macht zudem durstig. Nach dem Verzehr vieler salzhaltiger Lebensmittel hat man mehr Durst. Für Tipps zur Reduktion der Trinkmenge, klicken Sie hier.

Wie?

  • Versuchen Sie mehr Obst und Gemüse (soweit möglich frisch), Fleischersatz (wie Sojaeiweiß), naturbelassene Nahrungsmittel, fettarme Milchprodukte, mehrfach ungesättigte Fette (wie Olivenöl), Getreideprodukte und Fisch zu essen.
  • Probieren Sie, um Ihren Mahlzeiten mehr Geschmack zu verleihen, die Zugabe von frischen und getrockneten Gewürzen und Fruchtsäften (Zitrone/Limone) aus.
  • Entfernen Sie das Salzfass bzw. den Salzstreuer vom Tisch, damit Sie nicht in Versuchung geraten, Ihre Mahlzeit zu salzen
  • Vermeiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel mit hohem Salzgehalt wie Fertiggerichte, Dosengemüse, Käse, Fleischzubereitungen (Wurstaufschnitt, Würstchen, Schinken), abgepackte Zerealien, Brot, Tomatenzubereitungen (Ketchup, Tomatensaft etc.) und Würzsoßen (Sojasoße und Worcestershire Sauce). Achten Sie auf verstecktes Salz in diesen Nahrungsmitteln und überprüfen Sie immer die Angaben auf den Etiketten.
  • Kontrollieren Sie die Packungsetiketten immer auf enthaltenes Salz hin.
  • Überlegen Sie sich gut, was Sie bestellen, wenn Sie außer Haus essen.

Auch wenn bei Ihnen nicht die Symptome einer Flüssigkeitseinlagerung auftreten und Sie kein Diuretikum, einnehmen, werden Sie sich bei salzarmer Ernährung besser fühlen. Dies trägt auch dazu bei, dass Ihre Behandlung besser wirkt. Es konnte gezeigt werden, dass eine salzarme Ernährung eine wichtige Rolle in der Prävention von Herzkrankheiten spielt. So kann es sein, dass auch andere Familienmitglieder und Freunde, mit denen Sie zusammen essen/einkaufen, von der Salzreduktion profitieren.

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