Kohlenmonoxid in Zigarettenrauch beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Blut. Daher muss Ihr Herz härter arbeiten, um Ihren Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgen zu können. Rauchen trägt auch zur Ablagerung von Fetten in Ihren Blutgefäßen bei, was zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt. Rauchen bewirkt, dass sich die Blutgefäße in Ihrem Körper einschließlich der den Herzmuskel versorgenden Gefäße zusammenziehen (verengen). Dies bewirkt eine Verschlimmerung der Herzinsuffizienz. Es ist niemals zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören – Ihr Herz wird es Ihnen danken.

Es gibt verschiedene Wege, um mit dem Rauchen aufzuhören. Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Es gibt viele Hilfsvereinigungen und sonstige Einrichtungen, die gerne bereit sind, Sie zu unterstützen. Möglicherweise sind nicht alle Angebote für Sie geeignet, aber mit etwas Durchhaltevermögen wird sich auch für Sie ein Weg zur Rauchentwöhnung finden.

Im Folgenden einige häufig zur Rauchentwöhnung beschrittene Wege:

  • Nutzen Sie die verfügbaren Produkte wie Nikotinpflaster, -kaugummis und –inhalatoren, um mit den Entzugssymptomen besser zurecht zu kommen, und bitten Sie Ihren Arzt oder die Sie betreuende Pflegekraft um Rat. 19]
  • Es sind nun auch verschiedene neue Medikamente und e-Zigaretten verfügbar, auf die Sie Ihren Arzt ansprechen können.
  • Fassen Sie ein Datum ins Auge und hören Sie an diesem Tag sofort mit dem Rauchen auf, dadurch nimmt Ihr körperliches Verlangen nach Nikotin schneller ab als bei einer schrittweisen Reduzierung des Zigarettenkonsums: Die Nikotinersatztherapie (Pflaster oder Kaugummi) kann Ihnen auch helfen, das Rauchen aufzugeben.
  • Putzen Sie sich nach dem Essen die Zähne, anstatt sich eine Zigarette anzuzünden. Manchmal kann die so herbeigeführte Geschmacksänderung im Mund helfen.
  • Vermeiden Sie in der ersten Zeit, in der Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, Orte, wo Rauchen erlaubt ist. Wenn an Ihrem Arbeitsplatz Rauchen erlaubt ist, besprechen Sie Ihre Entscheidung mit Ihren Kollegen.
  • Finden Sie eine andere Beschäftigung für Ihre Hände oder Ihren Mund, spielen Sie z. B. mit einer Büroklammer oder kauen Sie einen Kaugummi.
  • Werden Sie aktiver. Körperliche Aktivität hebt die Stimmung und hilft beim Entspannen.
  • Leeren Sie Ihren Aschenbecher nicht. Auf diese Weise sehen Sie, wie viel Sie rauchen und wie schrecklich der Geruch von abgestandenem Rauch ist.
  • Beziehen Sie Ihre Familie mit ein, vor allem die rauchenden Mitglieder – das kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Möglicherweise werden Sie nicht gleich einen gesundheitlichen Nutzen Ihrer Nikotinentwöhnung bemerken. Mit der Zeit werden Sie sich jedoch fitter und allgemein gesünder fühlen.

Weitere Informationen zur Raucherentwöhnung finden Sie auf den folgenden Webseiten:

QUITAsian Quit LineSmokefreeASH

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