Viele Menschen fühlen sich durch emotionale Probleme stigmatisiert. Schlagen Sie sich das aus dem Kopf – Gefühle von Niedergeschlagenheit, Angst und Besorgtheit sind sehr häufig bei Menschen, bei denen eine ernste Erkrankung wie eine Herzinsuffizienz diagnostiziert wurde. Wenn Sie Schwierigkeiten mit der emotionalen Bewältigung Ihrer Herzinsuffizienz haben, ist es wichtig, dass Sie um Hilfe und Unterstützung bitten.

Eines der wirksamsten Mittel, um diesen negativen Emotionen Herr zu werden, liegt darin, mit einer vertrauten Person über Ihre Gefühle zu sprechen. Manchmal reicht es schon, Besorgnisse oder Ängste laut zu äußern, um diese bewältigbar und weniger übermächtig erscheinen zu lassen.

Es kann eine große Hilfe sein, mit Ihrem Partner, einem nahen Verwandten oder einem vertrauenswürdigen Freund über die eigene Gefühlslage zu sprechen. Menschen, die von der Familie und Freunden mehr Unterstützung erhalten, sind tendenziell weniger niedergeschlagen und ängstlich. Leider verhält es sich so, dass die Betroffenen in dieser negativen Stimmungslage die Tendenz zeigen, sich immer mehr zurückzuziehen und zu isolieren, was die emotionalen Probleme weiter verschlimmert. Familienkontakte über Gespräche oder durch mehr gemeinsam verbrachte Zeit mit Aktivitäten, die allen Spaß machen, oder auch nur durch eine Mahlzeit mit der ganzen Familie, können entscheidend für Ihr Befinden und das Ihrer Familie sein.

Auch Humor kann manchmal viel bewirken. Machen Sie ruhig mal Witze und versuchen Sie Ihrer Situation etwas Positives abzugewinnen.

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