Wie diese wirken
Diuretika unterstützen Ihren Körper darin, überschüssige Flüssigkeit loszuwerden, indem sie Ihre Nieren dazu anregen, mehr Urin zu produzieren. Sie werden feststellen, dass Sie mehr Wasser lassen müssen wenn sie diese einnehmen – aber dies ist kein Grund zur Sorge. Möglicherweise müssen Sie aber Ausflüge um Ihre Tabletteneinnahme herum planen.

Durch das Entwässern dieser überschüssigen Flüssigkeit sollte es für Ihr Herz einfacher werden, da es weniger Flüssigkeit durch den Körper pumpen muss. Dies sollte die Stauung in den Lungen lindern, so dass Sie leichter atmen können. Die Schwellungen (Ödem) in den Beinen und sonstigen Körperteilen sollten ebenfalls zurückgehen. Dies kann einen Gewichtsverlust zur Folge haben.

Nebenwirkungen
Die langfristige Einnahme von Diuretika kann zu einem Kalium,verlust führen. Dieses Salz braucht der Körper und das Herz, um ordnungsgemäß funktionieren zu können. Deshalb wird Ihr Arzt Ihre Kaliumspiegel mit regelmäßigen Bluttests kontrollieren und Ihnen möglicherweise raten, mehr zu sich zu nehmen.

Diuretika können auch bewirken, dass Sie häufiger Wasser lassen müssen. Bei einer Einnahme von Diuretika in zu hohen Dosen können Sie dehydrieren (austrocknen) und sich möglicherweise schwindlig fühlen.

Wichtige Tipps
Wiegen Sie sich am besten jeden Tag und führen Sie Buch darüber, um bei Gesprächen mit Ihrem Arzt oder der Sie betreuenden Schwester etwas in der Hand zu haben – dies hilft, einen Überblick darüber zu behalten, ob Sie zu viel oder zu wenig Flüssigkeit verlieren, so dass diese erforderlichenfalls Ihre Diuretika-Dosis anpassen können.

Manche Betroffene finden es am besten, die Diuretika am Morgen einzunehmen, so dass das Wasserlassen vorwiegend während des Tages erfolgt – die Einnahme am Abend kann hingegen zu Unterbrechungen des Nachtschlafes führen.

Auch bekannt als:

  • Amilorid
    (Amilamont®, Midamor®)
  • Bendroflumethazid / Bendrofluazid
    (Aprinox®, Neo-NaClex®)
  • Bumetanid
    (Bumex®)
  • Chlorthiazid
    (Diuril®)
  • Chlortalidon
    (Hygroton®)
  • Cyclopenthiazid
    (Navidrex®)
  • Eplerenon
    (Inspra®)
  • Furosemid / Frusemid
    (Froop®, Frusid®, Rusyde®, Frusol®, Lasix®)
  • Hydrochlorthiazid
    (HydroDIURIL®)
  • Indapamid
    (Natrilix®, Apo-Indapamide®, Arifon®, Bajaten®, Cormil®, Damide®, Fludex®, Gen-Indapamide®, Idapamide®, Indaflex®, Indamol®, Indapamida®, Indapamidum®, Ipamix®, Lozide®, Lozol®, Natrilix®, Natrix®, Noranat®, Novo-Indapamide®, Nu-Indapamide®, Pressurai®, Tandix®, Tertensif®, Veroxil®)
  • Metolazon
    (Metenix®, Zaroxolyn®)
  • Polythiazid
    (Renese®, Minizide®, Nindaxa®, Natrilix SR®, Nephril®)
  • Spironolacton
    (Aldactone®)
  • Torsemid / torasemid
    (Demadex®, Torem®)
  • Triamteren
    (Dytac®, Dyrenium®)
  • Xipamid
    (Diurexan®)
  • Kombinationspräparate
    (Moduret®, Amil-Co®, Moduretic®, Navispare®, Frumil LS®, Froop-Co®, Fru-Co®, Aridil®, Burinex A®, Triam-Co®, Dytide®, Kalspare®, Frusene®, Aldactide®, Lasilactone®, Burinex K®, Centyl K®, Diumide-K®, Lasikal®, Neo0NaClex-K®, Dyazide®)

Zurück zu “Medikamente gegen Herzinsuffizienz?“