Wie diese wirken
Das am häufigsten angewendete Digitalis-Präparat ist Digoxin.

Digoxin kann sich leicht stärkend auf Ihr Herz auswirken und die Herzrate etwas reduzieren. Es kann auch das Ödem (durch Flüssigkeitseinlagerung bedingte Schwellung). mindern. Besonders nützlich ist es bei Menschen mit Herzinsuffizienz, die zudem einen unregelmäßigen Herzrhythmus aufweisen, vor allem bei Vorhofflimmern mit beschleunigter Herzrate.

Nebenwirkungen
Es ist wichtig, dass Sie die richtige Dosis Digoxin erhalten – Ihr Arzt wird regelmäßig Bluttests durchführen, um dies zu überwachen. Wenn Sie zu viel Digoxin erhalten, kann es sein, dass Sie Ihren Appetit verlieren oder Übelkeit oder Kopfschmerzen entwickeln bzw. verschwommen sehen oder Farben verzerrt wahrnehmen.

Gelegentlich können hohe Digoxinspiegel einen abnormen Herzrhythmus hervorrufen, der sich als Palpitationen ode Bewusstseinslücken - bemerkbar machen kann – bei Auftreten dieser Symptome sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Wichtige Tipps
Wenn Ihr Kaliumspiegel unterdurchschnittlich niedrig ist (dies kann z. B. bei einem Insulin-pflichtigen Diabetes , oder bei der Einnahme von Diuretika ) passieren) treten bei Ihnen eher hohe Digoxinspiegel auf. Sie sollten sich daher versichern, dass Sie die Frühzeichen einer Digoxinvergiftung wie Übelkeit, Appetitverlust oder einen extrem langsamen Herzschlag sicher erkennen. Bei Auftreten dieser Symptome sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Vor einem operativen Eingriff einschließlich einer Zahn- oder Notfallbehandlung müssen Sie Ihren Arzt, Zahnarzt oder Chirurgen informieren, dass Sie Digoxin einnehmen.

Auch bekannt als:

  • Digoxin
    (Lanoxin®, Lanoxin-PG®)
  • Digitoxin
    (Digitrin®, Coramedan®, Digimed®, Digimerck®, Digitaline®, Digitaline Nativelle®, Digitalin®, Digitossina®, Digitoxin®, Digitoxin Didier®, Digitoxin-Philo®, Digitrin®, Digophton®, Ditaven®)

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