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Beschreibt, wie er es schafft, an die Medikamenteneinnahme zu denken

Meine Medikamenteneinnahme verteilt sich auf drei Anwendungen pro Tag: morgens, mittags und abends. Am Sonntag praktiziere ich ein kleines Ritual. Da setze mich hin und sortiere die Tabletten vor, in drei Pillenschachteln mit Unterteilungen für die Wochentage – die kann man in der Apotheke kaufen und ich finde dieses Vorsortierungssystem höchst nützlich weil eine der Schwierigkeiten, die ich mit dieser Erkrankung habe (oder sollte ich diese besser nur als Problem bezeichnen) in der zuverlässigen Medikamenteneinnahme liegt – ich habe nämlich ein schrecklich schlechtes Gedächtnis, so dass ich mir diese drei Pillenschachteln gekauft habe. Sonntag sortiere ich dann die verschiedenen Tabletten auf die drei verschiedenen Schachteln. Die Tabletten nehme ich dann um 9 bzw. 11 Uhr morgens, mittags inzwischen drei weil die Dosis erhöht wurde – das passiert manchmal – z. B. nehme ich Isosorbidmononitrat 60 Milligramm ein, die Tabletten gibt es nur in 20 Milligramm-Dosen, so dass ich mittags drei nehmen muss und drei morgens – aber jetzt gibt es eine 60 Milligramm-Dosis, also nehme ich nur eine. Also, das sind die Tabletten für mittags. Und abends nehme ich nochmals drei gegen das hohe Cholesterin und alles mögliche andere – ja, so mache ich das und wenn ich morgens aufstehe, werde ich schon daran erinnert meine Tabletten einzunehmen, noch vor dem Waschen und Anziehen. Die Tabletten mittags… Routine, obwohl, ich muss zugeben, dass ich nicht immer daran denke, meine Tabletten mittags zu nehmen, aber ich versuche es. Und dann die Tabletten abends, die nehme ich bevor ich ins Bett gehe. Die vergisst man nicht so leicht, obwohl ich auch diese manchmal vergesse, aber nicht allzu oft. Ich glaube insgesamt nehme ich jetzt – weil sie die Menge durch Erhöhung der Dosisstärke reduziert haben – inzwischen nur noch etwa 18 Tabletten pro Tag ein, vorher waren es 24 oder so.