Herzinsuffizienz ist eine schwere chronische Erkrankung, die auch bei bester medizinischer Versorgung mit der Zeit fortschreiten kann. Das Fortschreiten der Herzinsuffizienz ist unvorhersehbar und von Person zu Person unterschiedlich, so dass Sie möglicherweise verunsichert sind, was Sie in Zukunft erwartet. Es ist daher für Sie und Ihre Familie wichtig, darüber zu sprechen, wie Sie sich Ihre zukünftige Versorgung vorstellen, für den Fall dass sich Ihr Zustand so verschlechtern sollte, dass Sie nicht mehr in der Lage sind Entscheidungen über Ihre medizinische Versorgung selbst zu treffen. Es ist auch sinnvoll, dies mit Ihrem primärversorgenden Arzt (Hausarzt) zu besprechen.

Planungen für das Lebensende (also die letzten Lebenswochen bei absehbarem Tod) sollten nicht als eine Kapitulation vor der Erkrankung angesehen werden sondern vielmehr als positives Mittel zum Ausräumen von Bedenken, die Sie möglicherweise darüber haben, was mit Ihnen geschehen wird, wenn Sie selbst keine Entscheidung mehr über Ihre Versorgung oder Todes- bzw. Sterbeumstände treffen können. Indem Sie Antworten auf Ihre Fragen erhalten und andere wissen lassen, was Sie sich für Ihr Lebensende wünschen, werden Sie eher das Gefühl bekommen, alles unter Kontrolle zu haben und der Zukunft beruhigter ins Auge sehen zu können.

Dieser Abschnitt befasst sich mit den verschiedenen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Festlegung ihrer zukünftigen Versorgung mittels einer (Patientenverfügung). Möglicherweise möchten Sie über diese Optionen erst nachdenken und sie mit Ihrer Familie besprechen. Dabei gilt es stets zu bedenken, dass es keine richtigen oder falschen Planungen für Ihre zukünftige Versorgung gibt. So können Sie offen und ehrlich über Ihre Gefühle sprechen und die für Sie beste Wahl treffen.

Patientenverfügung
“Verzicht-auf-Wiederbelebung”-Anordnung
Willenserklärung
Finanzplan
Fragen, die Sie Ihrem Arzt oder der Sie betreuenden Schwester stellen sollten
Gespräche mit Ihrer Familie oder der Sie versorgenden Person