Wenn Sie einen Partner oder Angehörigen haben, bei dem eine Herzinsuffizienz diagnostiziert wurde, kann dies viel Verwirrung für Sie und die Ihnen nahestehende Person bringen. Möglicherweise wird Ihr Partner oder Angehöriger zur Anpassung der Lebensweise und Lebensgewohnheiten in folgender Hinsicht aufgefordert:

  • Er/sie muss sich Untersuchungen und Behandlungen unterziehen und möglicherweise viele verschiedene Medikamente einnehmen

  • Er/sie muss mehr auf seinen/ihren Körper achten

  • Er/sie muss mit dem Rauchen aufhören

  • Er/sie muss seine/ihre Ernährung umstellen

  • Er/sie muss Anpassungen hinsichtlich der Aktivität vornehmen, z. B. sich regelmäßig bewegen oder häufiger ausruhen

  • Er/sie soll Stress reduzieren.

Diese Veränderungen können zunächst als hart und nicht bewältigbar erscheinen weil damit die Aufgabe von liebgewordenen Gewohnheiten verbunden ist und an viele Dinge gleichzeitig gedacht werden muss. Dies kann jedoch mit der Hilfe und Unterstützung von Familie und Freunden besser gelingen. Als Pflegeperson kommt Ihnen wahrscheinlich eine Schlüsselrolle dabei zu. Wahrscheinlich haben Sie den größten Einfluss auf den Erfolg, wenn Sie den neuen Behandlungsplan und die Umstellungen in der Lebensweise voll unterstützen.

Möglicherweise müssen aber auch Sie selbst Änderungen in Ihrer Lebensweise und Ihren Gewohnheiten hinnehmen. Durch die Unterstützung Ihres Partners bzw. Angehörigen werden Sie möglicherweise weniger Zeit für Ihre üblichen Aktivitäten haben, was sich auf Job, Zeit für die Kinder oder Enkel und die Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen auswirken kann.

Zurück zu “Rollenverständnis”