Menschen mit einer schweren Erkrankung wie einer Herzinsuffizienz müssen sich zwangsläufig manchmal sehr traurig oder niedergeschlagen fühlen. Wenn diese Gefühle jedoch anhalten und Sie feststellen, dass Ihr Partner oder Angehöriger an Alltagsaktivitäten nicht mehr so freudig teilnimmt wie früher, oder Ihre Beziehung leidet, könnten dies Anzeichen für eine Depression sein.

Es ist wichtig, bei Depressionen oder Angstzuständen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, da diese psychischen Störungen meist behandelt werden können. Unbehandelt können Sie zu einer Verschlechterung der Erkrankung Ihres Partners und auch Ihrer Gesundheit führen.

Wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome an Ihrem Partner oder Angehörigen anhaltend über mehr als zwei Wochen beobachten, kann eine Depression vorliegen:

  • Gedrückte Stimmung/Gefühle von Traurigkeit oder Melancholie
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Appetitveränderungen
  • Verlust des Interesses an Dingen, die früher Spaß gemacht haben
  • Sozialer Rückzug
  • Übermäßige Schläfrigkeit oder frühmorgendliches Erwachen
  • Ständige Müdigkeit/Antriebslosigkeit
  • Wertlosigkeits- und Schuldgefühle
  • Hoffnungslosigkeit
  • Todessehnsüchte und Selbstmordgedanken

Ihr Partner oder Angehöriger ist möglicherweise überängstlich wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome über mehr als zwei Wochen vorliegen:

  • Übermäßige Besorgtheit
  • Ängste
  • Angespanntsein
  • Ruhelosigkeit
  • Nervosität oder Unsicherheit.

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